Fraunhofer Dresden

Fraunhofer Dresden

Forschung für die Praxis

Schon immer war die Region Dresden ein Ort großer Erfindungen, z. B. die Spiegelreflexkamera, die Zahncreme, das Porzellan, die Filtertüte, der Büstenhalter und das erste deutsche Tonband.

Seit 1992 sind auch Fraunhofer-Wissenschaftler in zahlreichen Technologiefeldern in Dresden vertreten. Mittlerweile gilt Dresden mit seinen zehn Fraunhofer-Instituten, -Einrichtungen und Institutsteilen als Fraunhofer-Hauptstadt.

Aktuelles: Wissenschaftsinitiative Integration

Die großen Wissenschaftsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und Helmholtz-Gemeinschaft sind sich ihrer Verantwortung zur Unterstützung eines weltoffenen gesellschaftlichen Klimas in Deutschland bewusst. Schließlich sind die Wissenschaft und deren Einrichtungen grundsätzlich immer auch Orte der Internationalität und kulturellen Vielfalt. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, die die große Zahl zufluchtssuchender Menschen für die deutsche Gesellschaft bedeuten, bedarf es über das bereits existierende, zivilgesellschaftliche Engagement an Einrichtungen der Wissenschaftsorganisationen hinaus zusätzlicher neuer und koordinierter Ansätze für die Unterstützung geflüchteter Menschen.

Mit einer gemeinsamen Initiative wollen die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und die Helmholtz-Gemeinschaft anerkannten Flüchtlingen und asylberechtigten Menschen durch verschiedene Maßnahmen an ihren Einrichtungen die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern. Die Teilhabe an der Arbeitswelt ist eine wichtige Grundlage, um in Deutschland selbst Fußfassen zu können. Dieses Ziel, geflüchteten Menschen durch Beschäftigung und Qualifizierung Perspektive in Deutschland zu geben, bildet das gemeinsame Dach, unter dem die vier Organisationen seit September 2015 in enger Kooperation ihren Missionen und Verfasstheiten entsprechend jeweils Konzepte entwickeln. Die erarbeiteten Maßnahmen sollen ab 2016 umgesetzt und mit Leben gefüllt werden. Dabei profitieren die Forschungsorganisationen vom gegenseitigen Erfahrungsaustausch und dem Abgleich ihrer jeweiligen Schritte. Ein weiteres gemeinsames Augenmerk gilt der Auseinandersetzung mit dem Thema auf Forschungsebene, um Politik und Gesellschaft bei den nötigen Integrationsleistungen der Flüchtlinge sowohl akut als auch langfristig zu unterstützen.

Ein wesentliches Element des Konzepts ist ein Patenmodell, das die Flüchtlinge mit ihren Kolleginnen und Kollegen an den Forschungseinrichtungen gezielt und stabil miteinander in Kontakt bringt.

Weitere Informationen:

www.facebook.com/FraunhoferSonderprogramm

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